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Klassische Moderne in Ahrenshoop
Neue Ausstellungen des Kunstmuseums Ahrenshoop im 125. Jubiläumsjahr der Künstlerkolonie
25.3. – 9.7.2017, Eröffnung am 25.3., 11 Uhr

Alfred Partikel, Blick aus dem Atelierfenster in Ahrenshoop, um 1935, Öl auf Holz, 50 x 79,8 cm Dörte Helm, Bauernhäuser am Wasser, 1925, Pastell, 31,5 x 41,5 cm
Alfred Partikel, Blick aus dem Atelierfenster in Ahrenshoop, um 1935, Öl auf Holz, 50 x 79,8 cm   

Die Jubiläumsschau zur ersten Generation der Künstlerkolonie Ahrenshoop wird durch einen Zusammenstellung von Arbeiten solcher Künstler ergänzt, die nach 1900 in Ahrenshoop und seinen Nachbardörfern wirkten und dabei neue, modernere Kunstauffassungen vertraten. Das Spektrum reicht von expressionistischen Werken zu Werken im Geiste des Bauhauses und der Neuen Sachlichkeit in vielen interessanten Facetten.

Der Fokus liegt auf Darstellungen aus Ahrenshoop und Wustrow: Anders als sonst in der Sammlungspräsentation des Museums sind Motive von der Insel Hiddensee diesmal nicht vertreten. Auch in diesem Ausstellungsteil gibt es interessante Neuentdeckungen: So ist erstmals eine Gemälde des Corinth-Schülers Rudolf Sieger (1867–1925) zu sehen, das früher im Besitz des Rostocker Hinstorff-Verlegers Peter Erichson war und den Garten seines Hauses am Schifferberg 10 zeigt – jener Villa, die Friedrich Wachenhusen in den 1890er Jahren erbaut hatte. Neben Künstlern, die in Ahrenshoop, Althagen, Niehagen und Wustrow lebten – wie Dora Koch-Stetter, Alfred Partikel, Gerhard Marcks, Hans Brass, Hans-Emil Oberländer, Hedwig Woermann, Hedwig Holtz-Sommer – sind Malgäste vertreten, die zumeist auch im Haus von Peter Erichson ein und aus gingen: darunter Bruno Gimpel, Dörte Helm und Egon Tschirch.

Kunstmuseum Ahrenshoop
März: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
April bis Oktober: täglich 11 bis 18 Uhr
Eintritt: 8,00 Euro (ermäßigt 4,00 Euro)


Homepage des Kunstmuseums Ahrenshoop